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So wird 2018

Die Experten von EHL Immobilien blicken in die Zukunft und prognostizieren, was 2018 auf den Immobilienmärkten zu erwarten ist.

1. Die Trends im Überblick

  • Wohnungsmarkt:
    Nachfrageüberhang noch immer hoch

    Trotz gestiegener Bautätigkeit, weiterhin starkes Bevölkerungswachstum (1,3 % p.a.).
    Investoren brauchen stabile Rahmenbedingungen (Warten auf die Wohnrechtsnovelle)

  • Neue Konzepte

    wie Wohnhochhäuser, Kurzzeitappartements, Mikrowohnungen, Airbnb

  • Baupreise

    sind stark im Steigen begriffen – das macht die Projektentwicklung schwieriger.

  • Shopping:
    nur mehr „Nebensache“

    In Einkaufszentren weicht das klassiche Shop immer mehr Gastronomiekonzepten. Es kommt zu häufigeren Mieterwechsel; Eventflächen zur Frequenzsicherung liegen im Trend.

  • Retail:
    konzentriert sich auf Spitzenlagen

    Neue Markteintritte von Einzelhändlern bei gleichzeitiger weiterer Reduktion von Verkaufsflächen in B+C-Lagen

  • Büro:
    Sinkende Leerstandsrate

    Leichter Anstieg in H2/2018 durch hohes Fertigstellungsvolumen, aber mit 5,3 % sehr guter Wert.

  • Investmentmarkt 2017:
    Deutsche Investoren dominierten

    Die Investorenlandschaft bleibt international, jedoch dominieren deutschsprachige Investoren den Markt mit fast 89 % des Transaktionsvolumens deutlich.

  • Alternativen:
    keine

    Der große Abstand zwischen der Verzinsung von Staatsanleihen und Immobilienrendite sorgt für eine ungebrochen hohe Nachfrage und bietet Potential für weitere Preisanstiege/Renditerückgänge.

  • Neue Asset-Klassen

    Institutionelles Wohnen und alternative Wohnformen wie studentisches Wohnen, Mikroapartmenthäuser, aber auch Logistikimmobilien stehen bei den Investoren hoch im Kurs.

2. Trends am Wohnungsmarkt

Nachfrage nach effizientem Wohnraum steigt weiterhin, Trend zu Mikroapartments


Starke Nachfrage in allen Preissegmenten, vor allem im leistbaren Bereich

Starke Nachfrage in allen Preissegmenten, vor allem im leistbaren Bereich

Kooperationen mit der öffentlichen Hand (Raumordnungsverträge)

Bauprojekte mit sehr großen Volumina sind bzw. kommen auf den Markt (auch in innerstädtischen Lagen)

Boomendes Segment der Kurzzeitvermietungen – auch im privaten Bereich

Couch frei

Steigende Baupreise (Steigerungen der nächsten Jahre können aus heutiger Sicht nicht 1:1 auf Wohnungspreise umgelegt werden – interessante weitere Entwicklung)

Wohnrecht im Regierungsprogramm – das ist angedacht: u.a. Flexibilisierung der Willensbildung im WEG, Abschaffung des „Mietadels“, Aufhebung des Verbots des Lagezuschlags in den Gründerzeitvierteln …

Steigende Technisierung des Wohnraums – fragliche Sinnhaftigkeit

Sehr gute Lagen

Bezirke 3 bis 9, sowie 13, 18 und 19

Gute Nachfrage, Preisanstieg ca. 3,5% im Rahmen der Inflation Mieten um ca. 1,2 % gestiegen

 

Gute Lagen

Bezirke 2, 12, 14, 16, 17, sowie 22 und 23

Gute Nachfrage, deutlicher Preisanstieg von 3,4%, Mieten um ca. 1,1 % gestiegen im Besonderen die Lagen mit sehr guter Verkehrsanbindung sind zu erwähnen

 

Durchschnittliche Lagen

Bezirke 10, 15, 20, 21

Sehr gute Nachfrage vor allem in Mikrolagen, deutlicher Preisanstieg von 3,2 %, Mieten um ca. 1,2 % gestiegen

Ziel

3. Der Büromarkt 2018

  • Höhepunkt der Neuflächenproduktion

    2017 waren es 150.000 m2, heuer werden es 280.000 m2 sein, 2019 nur 35.000 m2

  • Neue großvolumige Flächen

    z.B. Austria Campus, THE ICON VIENNA, ViE, HoHo, messecarree Wien, Square Plus

  • Hoher Vorverwertungsgrad

     

    der Neubauprojekte, teilweise deutlich über 50 %

  • Gestiegene Nachfrage

    nach modernen Office-Nutzungskonzepten durch geänderte Bedürfnisse der Generation Y

CREDITS

Sämtliche Daten, Fakten und Prognosen: EHL Immobilien
Fotos: Heimo Rollett, CC, Richard Reinalter/S IMMO AG

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